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Für Schulen: Das BIBB/BMBF-Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Berufsorientierungsprogramm (BOP) für Schülerinnen und Schüler nach den Richtlinien des BMBF vom 01.06.2010 zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten

Berufsorientierung mit Potenzialanalyse
Das Berufsorientierungsprogramm des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) richtet sich an Schüler/innen in der Sek. I aller Schulformen. Die Jugendlichen sollen durch frühzeitige und systematische Berufsorientierung realistische und praxisbezogene Einblicke in das Berufsleben erhalten. Talente und vorhandene Kompetenzen werden mit einer Potenzialanalyse mit dem Diagnoseinstrument „hamet 2“ erkannt und mit den vorhandenen Berufswünschen verglichen. hamet 2 wurde speziell für junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf entwickelt und ist ein stärkenorientiertes und handlungsorientiertes Modul zur Erfassung und Förderung beruflicher Kompetenzen. Des Weiteren ist es ein testdiagnostisches Verfahren, das jungen Menschen auf anschauliche Weise berufliche Orientierung ermöglicht, in dem Ressourcen benannt und die Fähigkeiten und Neigungen jedes Einzelnen transparent gemacht werden. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse lassen sich über ein PC-Programm darstellen und ermöglichen individuelle Vergleiche des einzelnen Schülers bzgl. der Arbeitsqualität, des Arbeitstempos und des Arbeitsverhaltens innerhalb der relevanten Vergleichsgruppe.
Die Jugendlichen können bereits ab Klasse 7 mit der Potenzialanalyse beginnen, der sich ab Klasse 8 eine berufspraktische Erprobung (Aufteilung in 65 Praxisstunden und fünf Theoriestunden) in unseren Gewerken/ Praxisräumen anschließt. Die berufspraktische Erprobung orientiert sich auch an Empehlungen aus der vorangegangenen Potenzialanalyse.

Die Beteiligung der Schule

Zur Durchführung des Berufsorientierungsprogramms schließt die Schule mit uns eine Kooperationsvereinbarung ab. Die Schule ist im Vorfeld der Berufsorientierung in alle Absprachen zur Durchführung eingebunden. Auf Wunsch der Schule informieren wir auch in der Schule über das Berufsorientierungsprogramm, z.B. im Rahmen eines Elternabends, der Lehrer- und/oder der Schulkonferenz. Die teilnehmenden Jugendlichen werden ausschließlich durch die Schule ausgewählt.

Der Nutzen für die Schule
Das Berufsorientierungsprogramm des BiBB eröffnet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich praktisch außerhalb der Schule zu erproben. Dabei wird der Lernortwechsel von den Jugendlichen ebenso geschätzt wie die realen Bedingungen, unter denen sie die Arbeit verrichten. Die Schüler erhalten so wirklichkeitsnahe Vorstellungen von den für sie möglichen Berufen. Das erleichtert die schulisch verankerte Berufswahlorientierung.

Der Nutzen für die Schüler/Innen
Durch die Summe der gesammelten und analysierten Erkenntnisse können wir den Jugendlichen ein realistisches Bild über ihre vorhandenen Stärken und abzusehenden Potenziale zeichnen. So wird ihre eigenständige Berufswahl gefördert und Fehlentscheidungen vermieden.

Kosten
Der Schule entstehen keine Kosten. Jedoch wird ein Eigenanteil der Schule in Form kapitalisierter Lehreranteile durch deren Anwesenheit und Betreuung während des Berufsorientierungsprogramms angenommen. Fahrtkosten für die teilnehmenden Schülern werden übernommen, sofern keine alternative Finanzierung des Transportes möglich ist.

Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist nicht beschränkt und wird in Absprache mit der Schule festgelegt. Der Betreuungsschlüssel bei der Potenzialanalyse liegt bei 1:4.

Termine
Die Termine zur Durchführung der Potenzialanalyse und der praktischen Berufsorientierung richten sich nach den Wünschen und Möglichkeiten der Schule.

Weiterführende Links
Für das Berufsorientierungsprogramm www.bibb.de. Berufsinformationen der Bundesagentur für Arbeit, www.planet-beruf.de, www.hamet.de

Der Ablauf in der Zusammenfassung
Sollten Sie Interesse am Berufsorientierungsprogramm des BiBB haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.
Unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche und der Bedarfe der Jugendlichen erstellen wir gemeinsam das Durchführungskonzept für Ihre Schule. Zu welchem Zeitpunkt die Potenzialanalyse durchgeführt wird, richtet sich nach den Wünschen der Schulen.
Die InBIT gGmbH stellt den notwendigen Förderantragbeim BiBB. Dazu benötigen wir vorher eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit Ihrer Schule.
Unmittelbar nach Eingang des Förderbescheids bei uns kann es losgehen.

Ansprechpartner und Berufsbildungsstätte
Sollten Sie noch Fragen haben, dann sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne!

Potenzialanalyse
InBITgGmbH
Standort Gladbeck
Bottroper Straße 180-244
45964 Gladbeck

Dr. Jürgen Schäfer
Telefon: 02043-4837 994
Telefax: 02043-4839-803
juergen.schaefer@inbit.de

 

*** Aktuell ***
Die Durchführung und Planung des Berufsorientierungsprogramms ist entsprechend der Förderzusage durch das BiBB bis Ende Februar 2014 gesichert. Sprechen Sie uns an.

Fachbereiche: Übergang Schule-Beruf
Kursabschluss: Zertifikate
Bildungsgutschein:

Datum Form Tage Einh.
Keine Angabe Auf Anfrage