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Aktuell
Presseveröffentlichung in der "Nassauische Neue Presse Zeitung" vom 19. Februar 2009 InBIT Hessen: "Erst die Weiterbildung, dann die Arbeit"
Im Bereich Hotel und Gaststätten gibt es gute Chancen auf einen Job
Limburg-Weilburg: Es ist Mittagszeit, und in den Küchenräumen der Adolf-Reichstein-Schule duftet es sehr gut. Hier wird fleißig gekocht. Das ist nicht Ungewöhnliches an dieser Ausbildungsstätte, doch die Teilnehmer sind keine gewöhnlichen Schüler. Sie sind Teilnehmer einer besonderen Weiterbildungsmaßnahme, der so genannten modularen Weiterbildung im Bereich Hotel- und Gaststätten, sagt Jan Eric Schreiter vom Institut für Betriebsorganisation und Informationstechnik (InBIT).
Die InBIT bietet seit vergangenem Jahr diese Weiterbildungen an. Teilnehmervoraussetzungen ist der so genannte Bildungsgutschein, der von der Agentur für Arbeit oder Arbeitsgemeinschaft Limburg-Weilburg (ARGE) ausgestellt wird. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit der ARGE und vor allen Dingen vor dem Hintergrund entstanden, "dass sich im Bereich Hotels und Gaststätten noch immer gute Chancen für einen Job finden"
Derzeit sind es neun Teilnehmer aus dem ganzen Kreisgebiet, die an der Maßnahme teilnehmen, hob Schreiter aich im Beisein von Schulleiter Dr. Heinrich May hervor. Einige der Teilnehmer haben keine abgeschlossene Berufsausbildung, andere hingegen schon. Bereits zum dritten Mal sei die Maßnahme in Zusammenarbeit mit der Reichwein-Schule durchgeführt worden. Und das mit Erfolg, wei Schreiter versichert: "Bei der letzten Maßnahme haben wir im Anschluss fast alle Leute in Arbeit gebracht!" Das ist auch das vorrangige Ziel: Die Teilnehmer in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die Maßnahme ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Die Teilnehmer müssen unter anderem drei Monate Theorie im Limburger InBIT-Büro absolvieren, verbunden mit den Praxistagen in der Küche der Reichwein-Schule. Hier lernen sie die speziellen Arbeitsweisen der Branche, koch nach klassischen und neuen Rezepten und machen sich vertraut mit der neusten Reservierungs-Computer-Software. Abschließend stehen für die Teilnehmer noch Betriebspraktika auf dem Programm.
Die Chancen für die Teilnehmer sind laut Schreiter gut, im Anschluss eine Arbeit zu finden. Dienstleistung und Service seien Bereiche, in dem weiterhin Arbeitskräfte gebraucht werden. Es steht bereits fest, dass die Fortbildung für Arbeitssuchende unter dem Motto "Bildungsgutschein" auch in der Reichwein-Schule fortgesetzt wird. Interessenten können sich bei der ARGE melden. Weitere Infos unter www.kursnet.arbeitsagentur.de.
